Leben, Erleben, Begegnen

aus Richtung Rostock mit der S-Bahn am Hauptbahnhof Warnemünde direkt im Erlebnisraum Mittelmole ankommen, aussteigen, am Wasserspiel auf dem Bahnhofsvorplatz vorbei; den Blick auf eine LED-Wand (Public-Viewing für Hansa, Hanse-Sail, Regatten oder einfach die Webcams verschiedener Aussichtspunkte der Stadt), tagsüber in die Einrichtungen eines BildungsCampus, die Arztpraxen und Verwaltungseinrichtungen, die Außenstelle des kulturhistorischen Museums (Vielzahl lokaler Errungenschaften und Entwicklungen wie dem 1. Düsentriebwerkes), spätestens zu den Pausen in die „Fressgasse“ mit ihrer Vielzahl von Speisen-Manufakturen wie Tortenlabor oder Matjesschmiede und Begegnungen unter Bäumen auf begrünten Decks der windgeschützten, besonnten nordisch-maritimen Piazzi mit NonProfit-Sitzplätzen. Eine attraktive Abfolge von Gastronomien, Galerien, Ladengeschäften und Kultureinrichtungen ermöglicht einen spannenden Tag auf der Mittelmole. Auf der Seite des Strukturkonzept Warnemünde hat Enno Z. ein paar gute Ideen entwickelt. Zum Bahnhofsvorplatz orientiert ein Kulturzentrum mit Programmkino, Kneipenbetrieb und Außengastronomie. Auf den oberen Decks mit den Blickachsen über den Alten Strom, die Dachlandschaft Warnemündes und in den Sonnenuntergang, auf den Yachthafen, die Hafeneinfahrt und die Hohe Düne kann der Veranstaltungsraum für Warnemünder Vereine barrierefrei über einen frei stehenden Aufzugsturm über Galerien und „Brücken“ und aus einer komplett mit Nutzungen umbauten Garage erschlossen werden. Die erdgeschossigen Nutzflächen um die Parkgarage dienen als Lagerflächen für die Einrichtungen in den oberen Etagen, gerne eine Segelmacherei, Netzwerkstatt etc. Diese 2-geschossige Garage für ca. 600 Stellplätze erspart der Mittelmole als touristisch wirksame Fläche eine frei stehende Hochgarage. Der allerwichtigste Aspekt bei der Bebauung der Mittelmole ist jedoch neben eines intelligenten Umgangs mit dem ruhenden Verkehr und Verzicht auf ein frei stehendes Parkhaus, dass die Flaniermeile Am Strom und die Bebauung der Mittelmole zusammenwachsen. Dies ist vor dem Hintergrund des Alten Strom als Wasserfläche mit nur einer Brücke und der vorhandenen Randbebauung die eigentliche Aufgabe, die nicht ungelöst bleiben darf. Daher ist von unbedingter Bedeutung, dass der Blick vom Strom aus attraktive Bereiche hinter dem „Stromdampfer“ erfassen. Dort will man hin, um von „dort“ einen neuen Blick auf die Dächer Warnemündes und den Strand zu „erhaschen“. Nur so gelingt die räumliche und inhaltliche, die emotionale und soziokulturelle Verknüpfung des neuen Quartiers über den Alten Strom hinweg mit Warnemünde.

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