Die Mehrzahl der Warnemünder wollen keinen Wohnungsbau auf der Mittelmole. WESENTLICHE GRÜNDE SIND:

1. Bei jeglichem Wohnungsbau auf der MM sind die Probleme vorprogrammiert. Lärmbelästigungen und Luftverschmutzung führen unweigerlich zu Klagen, die Einschränkungen im Schiffsverkehr und/ oder andere Forderungen zur Folge haben werden. Wir sind nun aber mal das seewärtige Eingangstor nach Rostock, MV und in die BRD. Der Seekanal ist die Lebensader für unseren Überseehafen! Genau dieses maritime Flair ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, das es zu nutzen gilt. 2. Wohnungen sollen bezahlbar bleiben. Auf der MM wird der Wohnungsbau sehr, sehr teuer. Viel zu teuer! Allein die Keller- oder Garagengründungen wären unverhältnismäßig aufwändig. 3. Das Filetstück MM soll zum attraktiven Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische gestaltet werden. FRAGE: Wer würde als Tourist oder Tagesgast jemals auf die Idee kommen, ein Wohnquartier zum Ziel seiner Reise zu machen??? FRAGE: Wer von Euch/ Ihnen war in seinem Urlaub je in einem Wohnviertel, weil es da so schön ist??? FAZIT: Bauen wir also auf der MM das, was Touristen anzieht (Schiffe gucken, Treff- und Erlebnispunkte für Familien oder eben auch ein Begegnungszentrum, wovon auch die Warnemünder profitieren). Diskussionswürdige Vorschläge gibt es und weitere gute Ideen ganz sicher auch. 4. Die Tourismus- und Entwicklungskonzeptionen für Warnemünde hatten bisher nachweislich zum Ziel, saisonverlängernde Maßnahmen stärker zu berücksichtigen. Wohnungsbau auf der MM wäre absolut kontraproduktiv. 5. Die von der WIRO zuletzt vorgelegten Beton-Planungen mit den 5 Hochhäusern (charmant mit „Quintett“ umschrieben) an der Spitze der Mittelmole empfinde ich persönlich, bei allem Verständnis für betriebswirtschaftliche Argumente, als ästhetische Zerstörung der bisherigen kleingliederigen Architektur und des Flairs des Ortskernes von Warnemünde.

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